Schultüten für unsere Kinder der 1. Klasse Volksschule Marz

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Zu Schulbeginn besuchten die Kinder der 1. Klasse Volksschule Marz mit VS Direktor Wolfgang Kampitsch und  ihren Pädagoginnen OL Melitta Piller sowie Klaudia Piller, Bürgermeister Gerald Hüller im  Rathaus. Als Erinnerung an den Schulstart überreichte der Bürgermeister eine Schultüte mit Naschzeug und Schulsachen mit guten Wünschen für das Schuljahr 2015/2016.

10 Tipps für einen guten Schulstart!

1. Freuen Sie sich mit Ihrem Kind auf die Schule! Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche und glückliche Schulzeit ist die Freude des Kindes auf den Schulbeginn. Schule soll für Ihr Kind heißen: • Da erfahre und lerne ich etwas Neues (Rechnen, Schreiben.... ) . • Da lerne ich neue Freunde kennen. Sprechen Sie positiv über die Schule und damit über die Lehrer, so ermuntern Sie Ihr Kind in seiner natürlichen Wissbegier und Bereitschaft zum Lernen.

2. Fördern Sie die Selbständigkeit Ihres Kindes. ,Hilf mir, es selbst zu tun": Machen Sie den Leitsatz der berühmten Pädagogin Maria Montessori zu Ihrem Erziehungsprinzip. Dann braucht sich Ihr Kind nicht vor den Anstrengungen in der Schule fürchten. (Achtung: Dies ist für Ihr Kind schon zum Schulstart beim An- und Ausziehen von Kleidungsstücken bzw. richtiges Verhalten am WC wichtig.)

3. Bereiten Sie Ihr Kind auf den Schulweg vor. Wählen Sie nicht den kürzesten, sondern den sichersten Weg zur Schule und gehen Sie ihn mehrmals mit Ihrem Kind ab (auch fahren mit dem Autobus)! Dabei sollten Sie Ihr Kind unbedingt auf Gefahrenstellen aufmerksam machen.

4. Gewöhnen Sie Ihr Kind an einen festen Tagesablauf und an Auftragserfüllung. Im Kindergarten konnte man auch eine Viertelstunde später kommen, der Unterricht beginnt pünktlich um 7 Uhr 45. Der Tagesablauf muss jetzt regelmäßig werden, und je früher man das probt, umso besser. Verlangen Sie von Ihrem Kind auch konsequent Aufträge ausführen zu müssen, wie es der Lebensalltag fordert, sonst wird das Kind sich in der Schule schwer tun.

5. Machen Sie aus dem ersten Schultag ein Fest. Der erste Schultag ist ein besonderer Tag. Schenken Sie dem Kind mehr Aufmerksamkeit als sonst!

6. Gewöhnen Sie Ihr Kind an: Selbstbeherrschung, Durchhaltevermögen, Toleranz, Respekt, einfühlsames Benehmen und eine konsequente Ordnungshaltung, sonst wird das Kind sich in der Schule schwer tun, mit der Vielzahl der Materialien und Personen zurecht zu kommen. TIPPSSCHSTART.DOC; AS; 23.05.13 2 Dir Dipl.Päd.Gerhard Beer, Volksschule Sieghartskirchen

7. Schränken Sie den Fernseh- und Videospielkonsum ein. Unzählige Fernsehtote flimmern wöchentlich über den Bildschirm. Und das nicht erst ab 22 Uhr, sondern zu jeder Tages- und Nachtzeit. Kinder, die unkontrolliert fernsehen dürfen, werden ständig mit diesen Gewaltakten konfrontiert. Wir Erwachsene sind die Vorbilder unserer Kinder - sie ahmen unser Verhalten nach. Welch ein Bild muss ein Kind von den Erwachsenen bekommen, die ihre Probleme mit Mord, Totschlag oder anderen Gewalttaten zu lösen versuchen? Wir brauchen uns nicht zu wundern, dass die Gewalt auch in der Schule zunimmt. Das Fernsehen leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Videospiele mit Gewalt machen die Vorstellung „Gewalt sei normal“, bitte so weit möglich vermeiden!

8. Klassenforum, Elternabend und Elternsprechtag sind Pflichttermine. Elternabende sind dazu da, den Kontakt zwischen Elternhaus und Schule zu pflegen, die Zusammenarbeit zu fördern. Sie sind wichtig für alle: • Für die Kinder, denn sie merken, dass die Schule etwas Wichtiges ist, wofür sich auch die Eltern Zeit nehmen. • Für die Eltern, denn sie erfahren viel über ihr Kind. • Für die Lehrer, denn sie können ein Kind besser einschätzen, wenn sie die Elternvorstellungen kennen.

9. Bei den Hausaufgaben in der Nähe sein. Hausaufgaben sind die Brücke zwischen Schule und Elternhaus. Die Eltern sehen, was Ihr Kind lernt und wie es arbeitet. Der Schüler soll selbstständig arbeiten und üben. Niemand kann gut arbeiten, wenn jemand neben ihm sitzt und zuschaut, jeden Strich beobachtet. Setzen Sie sich also nicht neben Ihr Kind! Halten Sie sich aber in der Nähe auf! Sollte Ihr Kind nicht zurechtkommen, so kann es gleich nachfragen und Sie können Hilfestellung geben, aber bitte keine Lösungen. Eine gute Atmosphäre bei den Hausaufgaben ist das Wichtigste. Wichtig ist aber auch Ruhe - keine Ablenkung durch Radio, Fernsehen oder kleinere Geschwister. Wann die beste Zeit für Hausaufgaben ist, muss man selbst herausfinden. Am besten macht Ihr Kind aber - wenn möglich - immer zur selben Zeit die Hausaufgaben.

10. Fördern Sie die Lust am Lesen. Kinder, denen viel vorgelesen wird, freuen sich schon, wenn sie endlich selbst lesen können. Behalten Sie das Vorlesen zunächst bei, da die Lesefertigkeit nur langsam steigt! Wenn Sie den Brauch des Vorlesens noch nicht pflegen, fangen Sie damit an! Lesen ist eines der schönsten Dinge im Leben: Es öffnet einem andere Welten. Das Vorlesen und später auch das selbständige Lesen hat aber auch noch andere nützliche Effekte: • Wer viel liest, liest gut! - • Wer viel liest, erweitert seinen Wortschatz! • Wer viel liest, wird später gute Aufsätze schreiben! Die Grundschule dauert vier Jahre. Denken Sie nicht jetzt schon daran, wie die weitere schulische Laufbahn Ihres Kindes ausschauen könnte! Ein Kind spürt zu hohe, auch unausgesprochene Erwartungen der Eltern und kann dadurch sehr belastet werden, dann kaum Freude haben und dadurch schlechtere Leistungen erbringen! Vergleichen Sie nicht mit anderen, Ihr Kind wird sich sicher nach seinen Möglichkeiten optimal entwickeln.

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