Robischkirtag 2016

Fotos

Unsere Robischmädchen/Burschen zeigten in gewohnter Manier dem zahlreichem Publikum die einstudierten Volkstänze vor der Pfarrkirche. Höhepunkt war sicherlich der traditionelle Bandltanz, den die Burschen und Mädchen, als Abschlusstanz vorführten. Nach den Darbietungen  marschierten die Robischburschen und Robischmädchen mit einer großen Delegation Robischburschen/Mädchen aus Rohrbach und musikalischer Begleitung vom Musikverein Frohsinn Marz zum Gasthof Scheiber, wo bis in die Morgenstunden gefeiert wurde. 

Bgm. Gerald Hüller : „Wir sind zu stolz auf unsere Marzer Jugend sie pflegen unser Brauchtum, sie zeigt uns, dass Gemeinschaft zwischen Jung und Alt lebt, sie machen unseren wunderschönen Ort weit über die Grenzen von Marz und den Bezirk bekannt.

"Für die Organisation im Vorfeld des Kirtages möchte ich im Namen von uns allen unseren Tanzlehrer Gerhard Karner für das Einstudieren der Volkstänze danken. Den Robischschmeister mit seiner Robischmeisterin sowie den Robischvizemeister mit seiner Vizemeisterin und ALLEN die zum Gelingen unseres diesjährigen Kirtags beigetragen haben, so Bürgermeister Gerald Hüller."

Ehrung:

Zum 10 mal Robischbursch am Marzer Kirtag   - Jürgen Grath und Philipp Gradinger


Die Herkunft des Wortes Robisch ist nicht mehr zur Gänze zu erklären. Der Robisch ist ein 3 cm breiter und 50 cm langer Holzstab. Lange farbige Bänder, Maschen genannt, schmücken ihn. Der Robischstab hat noch ein ihm ganz gleiches Gegenstück, das der Wirt verwahrt, bei dem der Kirtag stattfindet. Der Robisch ist ein zuerlässiges Schuldbuch, wie es einmfacher und genauer nicht geführt werden kann. Durch Kerbeschnitte werden die vom Wirt ausgegebenen Liter Wein oder Bier im Robisch und im Stab des Wirtes vermerkt. Zur Abrechnung werden die Kerbschnitte mit einander verglichen und gezählt. Diese Art der Buchführung verrät in ihrer Einfachheit schon ihr hohes Alter.

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