Krippenverein Marz /2012

Große Krippenausstellung am 2. Adventsonntag

In vielen Häusern in Marz ist es Brauch, zu Weihnachten nicht nur den Christbaum aufzustellen. In zahlreichen Familien hat auch die Krippe eine großer Bedeutung. Krippenbauern und ihre Darstellung im Ort haben auch eine durchaus beachtliche Tradition. 
Viele alte Krippen, von Generation zu Generation weitergereicht, gibt es wohl leider nicht mehr und so entstand und entsteht immer wieder der Wunsch nach einer neuen Krippe. Nur wenige von uns sind allerdings in der Lage, den Stall von Bethlehem ohne Anleitung und Hilfe und mit einfachen mitteln herzustellen. 
Aus diesem Grund wurde am 27. September 1997 der Marzer Krippenverein, der wiederum zum Österreichischen Krippenverein mit Sitz in Innsbruck gehört, von 17 Mitgliedern gegründet. 
Seit dieser Zeit werden jedes Jahr in Marz Krippen gebaut und in mancher Ausstellung erfolgreich gezeigt. 
Es sind aber nicht nur Marzer die sich an dieser Bautätigkeit“ beteiligen: immer wieder kommen „Gastarbeiter“ aus Niederösterreich und Wien und beteiligen sich an diesen weihnachtlichen Vorbereitungen. Jedes Jahr wird das Interesse daran größer und im Jahr 2000 zählte der Verein bereits 67 Mitglieder. 
In den Krippenkursen werden die unterschiedlichsten Krippenstile angeboten: z.B. Tiroler, Burgenländer, orientalische, Kasten, Passions-wurzel-, Nagelschmied- und Höhlenkrippen. Die Kurse finden das ganze Jahr – nicht nur in Marz sondern auch in anderen Ortschaften des Burgenlandes statt. Auch die spezielle Bauanleitung für Kinder zur Ferienzeit erfreut großer Beliebtheit. 
Abgesehen von Krippenbau beschäftigt sich der Verein mit Klosterarbeiten sowie der Herstellung von Maisstroh- und Rupfenpuppen, die als Krippenfiguren geeignet sind. 
Die unterschiedlichsten Krippen werden aber nicht nur den Familien hoch geschätzt sondern es gibt immer wieder „Sonderprojekte“ die Kirchengrippe für die Pfarre Marz, Unterpetersdorf und die Spitalskapelle in Eisenstadt sowie eine Passionskrippe für St. Margarethen. Sogar in Amerika sind die Marker Krippen schon gereist: die Universität in Pittsburgh zeigt ihre Marker Krippe jedes Jahr 5000 Besuchern und der dortige Universitätspräsident freut sich zu Weihnachten an seiner Baumschwammkrippe.Eine Burgenländerkrippe gebaut von Romy Hüller ging als Gastgeschenk an die Gasteltern nach Port Washinton. 
Krippenbaumeisterin ist seit der Vereinsgründung Gertrude Becker, die nicht nur die administrativen Aufgaben einer Obfrau erledigt, sondern in vielen Kursen den Teilnehmern mit Rat und Tat hilft. 
Die Initiative aller Teilnehmer vereint Religiosität, Brauchtum und gemeinsames Werken damit in jedem Haus eine Krippe steht und wir uns in der stillsten Zeit des Jahres unterstützt mit unserem Blick hinter“ Sinnbild und Zweck der Krippe, auf das Wesentliche des Weihnachtsfestes besinnen

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