101. Internationaler Frauentag

Zeichen für mehr Gerechtigkeit

Internationaler Frauentag: Wir ÖVP Frauen sind 365 Tage im Jahr für die Frauen da!

"Als ÖVP Frauen setzen wir ein Zeichen für mehr Gleichberechtigung! Unser Motto: Stark, gleichberechtigt, gemeinsam - Frauen verändern anders", so die Bundesleiterin der ÖVP Frauen Abg.z.NR Bgm. Dorothea Schittenhelm anlässlich des 101. Internationalen Frauentages am 8. März. In Österreich habe man bereits viel für Frauen erreicht, der Internationale Frauentag solle Anlass sein, auf weitere frauenpolitische Anliegen aufmerksam zu machen: 4 Jahre Anrechnung Kindererziehungszeiten bei der Pension, Schließen der Einkommensschere, Anhebung der Pflegefreistellung und Schutz vor Gewalt.

Schittenhelm betont in diesem Zusammenhang die Bedeutung der sozialen Absicherung von Frauen – auch im Alter: „Kinder zu haben und zu erziehen, darf sich nicht nachteilig für die Alterssicherung der Frauen auswirken. Daher sollen jeder Frau bis zu vier Jahre pro Kind auf die Pension angerechnet werden, unabhängig davon, in welchem Abstand die Kinder geboren wurden. Das wäre eine echte Verbesserung, eine tatsächliche Wertschätzung der Verantwortung und Arbeit als Mutter, nämlich durch zusätzliche Erhöhung des Pensionseinkommens."

"Die Einkommensschere schließt sich nicht und es ist keine Veränderungen zu den vergangenen Jahren festzustellen“, so die Bundesleiterin weiter, denn das Medianeinkommen der Frauen liegt nach wie vor bei 60 % des mittleren Männereinkommens. Die ÖVP Frauen setzen sich daher weiter für eine Gleichberechtigung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt ein: „Auch die Sozialpartner sind aufgefordert, Möglichkeiten zu finden, wie in Zukunft die Ungleichbehandlung in Bezug auf die Bezahlung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verhindern ist.“ Die von Frauenministerin Heinisch-Hosek initiierten Maßnahmen haben bisher nicht gefruchtet – hier herrscht dringender Handlungsbedarf.

Frauen arbeiten oftmalig in schlecht bezahlten Branchen und sind häufiger als Männer in Dienstleistungs- und Hilfstätigkeiten und damit in schlecht bezahlten Berufen zu finden.  Dorothea Schittenhelm verweist in diesem Zusammenhang auf die Notwendigkeit von Qualifizierungs- maßnahmen: "Wir appellieren an die Frauen, selbstbewusst jene Rechte und jenes Gehalt einzufordern, dass ihnen auch aufgrund ihrer Ausbildung und Tätigkeit zusteht."

Das Kind hat ein Recht auf beide Elternteile. „Daher setzen wir uns für eine Neuregelung des Pflegeurlaubs ein“, so die Bundesleiterin weiter, denn dies sei ein Schritt, um Müttern und Vätern die Betreuung von Kindern zu ermöglichen und die Eltern besser zu unterstützen. Die ÖVP Frauen fordern die Ausdehnung des Pflegeurlaubs auf zwei Wochen sowie die Ausdehnung für jenen Elternteil, der nicht im gemeinsamen Haushalt lebt.

Die ÖVP Frauen wollen sich für das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben einsetzen: „Wir setzen uns für den Schutz vor Gewalt gegen Frauen und Kinder ein“, so Schittenhelm. Der Internationale Frauentag solle auch Anlass sein, an jene Frauen zu denken, die ein schweres Los ertragen müssten. „Besonders Genitalverstümmelung ist ein Verbrechen, das wir nicht dulden dürfen! Gegen das ungeheure Ausmaß an Gewalt gegen Frauen muss mit aller Vehemenz vorgegangen werden“, sagt die Bundesleiterin der ÖVP Frauen und nimmt diesen Tag zum Anlass, auf die Rechte der Frauen, insbesondere auf Selbstbestimmtheit und körperliche Unantastbarkeit, hinzuweisen.

„Wir stehen für eine wirkungsvolle Frauenpolitik: Eine Frauenpolitik, die die täglichen Lebensumstände von Frauen verbessern will, muss deshalb in allen Politikfeldern verankert sein – von der Wirtschafts- über die Bildungs- bis hin zur Familienpolitik“, sagt Dorothea Schittenhelm abschließend.

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