Erntedank 2012

Einmal im Jahr danken wir mit einem Festgottesdienst unserem Schöpfer für eine gute Ernte aber auch für viele Dinge in unserem persönlichen Leben die keineswegs selbstverständlich sind. 
In unserer oberflächlichen Zeit gebührt unserem Herrgott auch dafür ein Dank, dass das Wort Dankeschön oder Verget`s Gott noch in unserem Wortschatz vorhanden ist. 
Dieses einfache Wort bringt Menschen einander näher und verhindert manchmal sogar Aggressionen. 
Viele freiwillige fleißige Mitarbeiter sorgen dafür das das Erntedankfest für unsere Pfarre 
Ein fest für „Alle“ ist. 
Frau Plank und Familie Wolfgang und Maria Strodl sorgten wie jedes Jahr für die Gestaltung der wunderbaren Erntekrone. 
Eine Augenweide war sicherlich das „Winzerkrone“. 
Die Heurigenwirtsleut Franz und Erna Lehrner sen., Franz und Annemarie Lehrner, sowie die Familie Johann und Erika Scheiber haben in der Gestaltung sehr viel Arbeit  und Liebe investiert. 

Eine Bereicherung war sicherlich auch der Festzug mit Kindergartenkinder und ihren Kindergartenpädagoginnen Volkschulkinder mit den gesamten Lehrerteam 
Robischburschen-Mädchen die die Erntekrone zur Kirche getragen haben. 
Musikverein Frohsinn Marz mit Kapellmeister Steiner Robert und Obmann Plank Andreas 
Gesangsverein Liedertafel Marz mit Obmann Ing. Franz Buchinger und Geshäftsführerin Gerti Zachs und den Kirchenchor mit Kantor Anna Maria Trimmel und Ewald Perner Feuerwehr und Polizei für den sicheren Weg 
Ing Franz Buchinger sen. für den guten Ton 
Allen Mesnerinnen und Frau Steiner Margarethe für den unentgeltlichen Dienst in unserer Pfarre 
Den fleißigen Ministrantinnen und Ministranten 
Und zuletzt unseren Herrn Pfarrer Mag. Josef Giefing  mit seinem "Lehrbub" liebevoll genannt, Lijo. 

Ratsvikar Monika Giefing lud nach ihrer Erntedankfestansprache alle Mitfeiernden im Namen der Pfarre zur Agape. 

Was wäre ein Erntedankfest ohne sehr guter Organisation! 
Danke unserer Ratsvikarin, Monika Gieifing mit Ihrem Team, die mit Liebe und sehr viel Vorbereitungen das Erntedankfest für uns Marzer und Marzerinnen ein Fest werden lies, so unser Bgm Gerald Hüller. 

 

Ein wichtiges Wort: DANKE

Meister Eckhart war der Meinung: “Wäre das Wort ‘Danke’ das einzige Gebet, das du je sprichst, so würde es genügen.” Das glaube ich auch, und deshalb spielt Dankbarkeit in meinem Leben und Erleben eine große Rolle. Ich spreche immer wieder gern darüber, dass wir mit ein wenig Aufmerksamkeit ganz schnell feststellen können, dass wir schon (fast) alles haben, was wir uns wirklich wünschen. Wir sind gesund, haben zu essen und ein Dach über dem Kopf. Der Strom kommt aus der Steckdose und aus dem Wasserhahn läuft frisches Wasser. Wenn wir einmal darüber nachdenken, wird uns bewusst, dass es uns damit schon viel besser geht, als den meisten Menschen auf der Welt.

Es gibt so unermesslich viel, wofür ich dankbar sein darf. An jedem Tag meines Lebens begegnet mir etwas Dankenswertes. Genaugenommen kann ich für alles in meinem Leben unendlich dankbar sein. Wie ist das beispielsweise bei einer Scheibe Brot, die ich esse? Ich kann der netten Verkäuferin dankbar sein, die mich so liebenswürdig bediente; dem Ladeninhaber, der diese leckere Brotsorte ins Sortiment aufnahm; seinem Lieferanten, der es pünktlich brachte; dem Bäcker, der es genau zum richtigen Zeitpunkt aus dem Ofen nahm; dem Getreidehandel, der für die vollwertigen Zutaten sorgte; den Spediteuren und ihren Fahrern, die die Transporte durchführten; dem Bauern, der das Getreide säte, umsorgte und erntete; dem Samen, der reichlich Früchte trug; der Erde, die ihm die Kraft dazu gab; dem Regen, der ihn wachsen ließ; der Sonne, ohne die kein Leben möglich wäre und, und, und.

Ich für meinen Teil bin dankbar für alles, was mir dieses wundervolle Leben bietet. Und das Beste an dieser Haltung ist der schöne Kreislauf, der daraus entsteht, finde ich. Je dankbarer ich bin, desto stärker ist meine Bereitschaft zu geben, und je mehr ich gebe, desto mehr bekomme ich – Liebe, Freundschaft, das Gefühl, dass ich etwas Sinnvolles tue und damit auch etwas damit bewirke.Überlege Dir doch gleich einmal, welche Menschen Dir in Deinem Leben in irgendeiner Weise Gutes getan haben. Menschen, die Dich vielleicht freundlich unterstützt oder gefördert oder sich liebevoll um Dich gekümmert haben, die Dir geholfen haben oder großzügig Dir gegenüber waren. Menschen, die Dir vertraut und Dir Geborgenheit oder Trost gegeben haben. Schreibe Dir die Namen auf und lasse Dich zunächst einmal von Deiner Namensliste beeindrucken. Wahrscheinlich ist sie beachtlich lang, wenn Du wirklich an alles gedacht hast, was Dir in Deinem Leben bereits an Gutem widerfahren ist.

Und dann denke kurz darüber nach, ob Du all diesen Menschen in ausreichendem Maße dafür gedankt hast. Wenn Deine Antwort “Ja” lautet, darfst Du Dir jetzt selbst gratulieren. Doch vielleicht sind da auch Fälle, in denen es nötig ist, den längst fälligen Dank nachzuholen. Dann schreibe noch heute einen Dankesbrief und händige diesen Brief der betreffenden Person dann später persönlich aus oder nimm ihn als Grundlage für ein mündliches Dankeschön.

Normalerweise wird sich Dein Gesprächspartner über Deine Worte des Dankes freuen und Du wirst spüren können, dass es etwas Verbindendes zwischen euch gibt, das durch Deinen Dank noch gefestigt wird. Außerdem hat jede Wertschätzung in der Regel zur Folge, dass Du Dich auch künftig auf die freundliche Zugewandtheit des anderen verlassen kannst.

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