ÖVP Ausflug 2014/ LINZ und die Perle des Böhmerwaldes KRUMAU

Fotos

 

ÖVP Ausflug 2014/ LINZ und die Perle des Böhmerwaldes KRUMAU

 

Die Vorstellung ist wundervoll, aber noch wundervoller ist das Erlebnis!
Oskar Wilde (1854 - 1900)

 

Wenn man eine Reise tut, kann man was erzählen – ÖVP Ausflug 2014
42 Marzerinnen und Marzer  folgten der Einladung der ÖVP Marz zu einem dreitägigen Ausflug nach Linz & Nachbarland Tschechien.
Unsere erste Station führte uns nach Hargelsberg wo wir sehr herzlich von  Bürgermeister Manfred Huber, Vizebürgermeisterin Ulli Holderbaum und GR Manfred Huber empfangen wurden.  Gemeinsam genossen wir unser mitgebrachtes  Pannonisches Frühstück in der schönen Anlage Bad Hargelsberg.

 

Vormittags genossen wir eine Hafenrundfahrt entlang der „Kulturmeile“ mit dem Kunstmuseum Lentos und dem Brucknerhaus ging es dann donauabwärts in das Hafenviertel mit dem Winter-, Handels-, Tank- und VOEST-Hafen. Höhepunkt der Rundfahrt war die Einfahrt in den Hafen der ÖSWAG-Werft!
Reiseleitung zur Stadtführung erwartet uns in Linz. Kunstmuseum Lentos – zum Hauptplatz- Altes Rathaus – Mariendom (die größte Kirche Österreichs) – zur Landstraße, die größte Einkaufsstraße von Linz. In der Konditorei Jindrak genossen wir einen guten Kaffe mit Original Linzer Torte.

Nach dem Frühstück fuhren wir  in die Stadt CeskyKrumlov. Die Stadt wurde wegen ihrer Einzigartigkeit in das Verzeichnis der Weltkulturdenkmäler eingetragen und steht unter UNESCO Schutz. Bei einem geführten Stadtrundgang mit Ihrem Reiseleiter erfuhren wir alles über die Geschichte und Entstehung der Stadt Krumau.

 

Am Nachmittag führte der  Reiseleiter  durch das Schloss von Krumau, welches nach der Prager Burg der zweitgrößte historische Bau in Tschechien ist und eine Gesamtfläche von zehn Hektar umfasst.Gemeinsames Abendessen im Traditionslokal „Josef“.

 

Nach dem ausgiebigen Frühstück fuhren wir zum Linzer Hauptplatz und mit der Pöstlingbergbahn auf den Linzer Hausberg. Bei einer Streckenlänge von 4,14 km überwindet die Pöstlingbergbahn einen Höhenunterschied von 255 Metern in 20 Minuten. Am höchsten Punkt des Pöstlingbergs steht weithin sichtbar die Wallfahrtsbasilika "Sieben Schmerzen Mariä" mit den markanten Doppeltürmen. Die besondere Lage macht das Wahrzeichen zur beliebten Hochzeitskirche, Hl. Messe am Sonntag um 10.30 Uhr. Zu Mittag hieß es auf zum Mostviertlerwirt.

 

Anschließend fuhren wir ins malerische Öhling und besuchten die Mostelleria, die  geheimnisvolle Welt der Mostbirne. Im traditionsreichen Kellerhaus ruht ein einmaliger Schatz, der Mostello,  eine unvergleichlich einzigartige Birnendessertweinkomposition aus dem Hause Farthofer. Es erwartete uns eine genussvolle Entdeckung mit einer interaktiven Erlebnisshow über die Entstehung und Entwicklung von Bränden und Likören, inklusive einer Verkostung.Der Abschluss genossen wir in eine Heurigenjause in Baden. 

 

Eine kleine Gruppe besuchte noch den „Heurigenwirt Schöll“, der sich nach 35 Jahren von seinen Gästen verabschiedete und in den wohlverdienten Ruhestand geht.

 

Ein herzliches Dankeschön allen, die mit ihrer Gesellschaft, mit ihrem Mittun, mit ihrem Witz und Humor dazu beitragen haben, dass dieser Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis werden konnte.

Großer Dank gebührt dem Organisations-Team GV Gerti Zachs, Maria Strodl, Gabi Hüller und unserem Bordkellner Wolfgang Strodl, der sich sehr um das Wohl der Ausflügler gekümmert hat.

„Danke allen Mitreisenden für die wunderbare Gemeinschaft“, so unser Bürgermeister Gerald Hüller!

 

Danke an Firma Blaguss mit ihrer Teamleiterin, Andrea Hombauer, für die gute Zusammenarbeit!

 

2007 - Großglockner

 

2008  -Tirol Ehrwald - Königschlösser

 

2009 - Berchtesgarden - "Singende Wirtsleut"

 

2010 - Mallnitz - Nockalmquintett

 

2011- Zillertal - Junge Zillertaler 

 

2012- Kroatien-Zagreb-Plitvicer Seen  

 

2013- Berlin

 

Viele Tausende Kilometer mit Chauffeur Zoran unfallfrei unterwegs."Danke"

 

Die schönsten Eindrücke wurden mit der Fotokamera und der Filmkamera von Gabriele Hüller  und Wolfgang Strodl festgehalten.

 

Zum gemütlichen Beisammensein  Film und Fotoabend  2013 Berlin und 2014 Linz /Tschechien wird eingeladen.

 

 

 

 

ČESKÝ KRUMLOV

Český Krumlov wird für eine der schönsten tschechischen Städte gehalten. Für einzigartig erhaltenes Komplex der mittelalterlichen Stadt wurde Český Krumlov in die Liste des Weltkulturerbes von UNESCO eingetragen und zum Stadtdenkmalreservat erklärt, nach Prag das zweitbedeutendeste in Tschechien. Das hiesige gleichnamige Schloss ist nicht weniger bekannt und schön.
Die Stadt, die das Zentrum des gleichnamigen Kreises ist, hat eine malerische Lage auf den Talabhängen oberhalb des mäanderartigen Flusses Vltava (die Moldau) 25 km südlich von České Budějovice, in der 492 m Seehöhe.

 

Ursprünglich stand auf dem Felsenvorsprung oberhalb des Flusses Vltava, an seinem linken Ufer, die frühgotische Burg, die in der ersten Hälfte des 13. Jh. am Handelsweg nach Linz gegründet wurde. In ihrer Vorburg entstand eine kleine Stadt Latrán. In der zweiten Hälfte des 13. Jh. wurde am gegenüberliegenden Ufer eine neue Stadt gegründet (die heutige Altstadt).
Anfang des 14. Jh. ging die Herrschaft in den Besitz der Herren von Rožmberk, die Český Krumlov zum Zentrum und zum Verwaltungsmittelpunkt eines ausgedehnten Gebietes machten, das das meiste Südböhmen umfasste. Unter ihrer Herrschaft, die 300 Jahre dauerte, erreichte die Stadt eine riesige wirtschaftliche, kulturelle und Bauentwicklung, die in der zweiten Hälfte des 16. Jh. ihren Höhepunkt erreichte. Damals erhielt die Stadt ihren Renaissancecharakter, der bis zur Gegenwart erhalten blieb. 1611 wurde die Stadt Český Krumlov beim Einfall der Passauer vernichtet. Ihre spätere Entwicklung brachte keinen solchen Aufschwung mehr. Dank der bestimmten Stagnation blieb aber ihr mittelalterlicher Charakter bis heute erhalten.

 

Die bedeutendeste und bekannteste Sehenswürdigkeit in Český Krumlov ist das gleichnamige Schloss, das oberhalb der Biegung des Flusses Vltava hoch emporragt. Es entstand durch den Umbau der ursprünglichen Burg, die Barock- und Rokokogestalt erhielt es bei den letzten Renovierungen (1744 – 1767).
Die ehemalige Vorburg Latrán östlich vom Schloss wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jh. noch um die sog. Neustadt erweitert, die am Ufer des Flusses Vltava gebaut wurde. Von der ursprünglichen Befestigung, die für die Vorburg Latrán und die Neustadt gemeinsam ist, blieb die nordöstliche Zylinderbastion mit dem pyramidenartigen Dach aus dem Jahr 1506 erhalten. Von den Stadttoren steht in der Gegenwart nur das nördliche Tor "Budějovická brána", das Ende des 16. Jh. gebaut wurde. Es wurde im Stil der norditalienischen Renaissance gebaut. Sein Oberteil ist ein fünfeckiger Turm. Die bedeutendeste Sehenswürdigkeit in Latrán ist das Minoritenkloster St. Franz und St. Klara mit der gemeinsamen Kirche des Fronleichnams und Mariä Verkündigung.
Die Altstadt wurde auf einer vom Bogen des Flusses Vltava eingeschlossenen Erhöhung am rechten Ufer gebaut. Dieser von drei Seiten vom Fluss geschützter Teil war nur vom Osten durch eine schmale Landenge zugänglich, die durch einen tiefen Graben gesperrt wurde. Das Zentrum der Altstadt bildet der quadratische Platz, von dem in alle Seiten Gassen führen, die durch einen Rundweg am Ufer des Flusses Vltava verbunden sind. In diesem Teil blieben die monumentale gotische Kirche St. Veit, ein ausdrucksvoller Bau der Stadt, und viele Bürgerhäuser erhalten, die noch aus der Gotikzeit stammen, aber meistens im Renaissancestil umgebaut wurden.
Auf dem Berg Křížový vrch (auch Kalvárie genannt), der oberhalb der Stadt emporragt, wurde 1709 die Barockkapelle der Schmerzensreichen Jungfrau Maria gebaut. Von der neu rekonstruierten Kapelle bietet sich ein schöner Blick auf die Stadt an.
In der Nähe des Zentralparkplatzes, etwa 400 m Richtung Kájov, gibt es eine unterirdische Graphitgrube. Am südlichen Stadtrand (Richtung Větřní) steht über dem Fluss Vltava eine interessante gedeckte Holzbrücke.

Durch das Stadtdenkmalreservat führt eine 3,5 km lange Strecke, die durch touristische Markierungen gekennzeichnet wird.
Im Gebäude des ehemaligen Jesuitenseminars siedelt heute das Heimatmuseum. Hier gibt es Sammlungen der Stadtgeschichte und deren Umgebung, gotische und Renaissanceplastiken und auch die barocke Jesuitenapotheke. Zur bedeutenden kulturellen Veranstaltung in Český Krumlov wurde das südböhmische Theaterfestival, das das Naturtheater mit dem Drehzuschauerraum im Schlosspark ausnutzt.

Zu den bedeutenden Persönlichkeiten, die vom Leben in Český Krumlov beeinflusst wurden, gehört Schriftsteller Rudolf Kalčík, der hier am Gymnasium studierte. Die letzten Jahre verlebte hier Schauspieler und Dramatiker Maxmilián Štván.

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

Am nördlichen Stadtrand führt die Trasse des Lehrpfades Vyšenskými kopci.
Etwa 8 km nordwestlich von Český Krumlov befindet sich das Schlossareal Červený Dvůr mit einem ausgedehnten Park und einem Lehrpfad.

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