Ein gesegnetes Weihnachtsfest 2017

Welch ein Wunder - schöner kann Weihnachten nicht sein

Am späten Nachmittag fuhr ich mit dem Auto heim, da sah ich am Straßenrand einen alten Mann, ganz allein. Sein Bart war grau, sein Blick heimatlos, ich dachte, bald ist Weihnachten und Heiliger Abend, was mache ich bloß.

Ich blieb stehen fragte ihn wohin er will, traurig sagte er und nickte, ich habe kein Ziel. Ich habe kein zuhause, ich sagte komm steig ein, ich bringe dich zu mir nach Haus. In der warmen Stube löste sich vom Bart das Eis, denn draußen war es bitterkalt und das ganze Land in Weiß.

Sein Gesicht erwachte, seine Augen erhielten Glanz, im Herrgottseck da schmückten vier Kerzen den Kranz. Das Feuer im Kamin aufgeregt die Kinderschar, für den armen alten Mann wurde in unserer Stube vieles wahr. Familienglück und Harmonie ein leises Gebet und eine Weihnachtsmelodie.

An der Wand hing ein Bild. Plötzlich schaute er es an, ich sagte, ein Bild von meiner Mutter, da fing er zu weinen an. Er schluchzte und sagte, das ist doch Maria, ich liebte sie vor 40 Jahren schon - Jetzt weiß ich, ich bin dein Vater und du bist mein Sohn.

40 Jahre den eigen Vater nie gesehen und nie gekannt, meine Mutter erzählte mir, er kämpfte fürs Vaterland. Tränen des Glücks und Tränen der Freud - Weinachten nach so vielen Jahren – Heilig Abend ist bald. Am Christbaum brennen Kerzen, sie leuchten wunderschön und in unseren Herzen feiern wir mit Vater und Großvater wiedersehen.

 Als armer Mann von der Straße brachte ich ihm heim – welch ein Wunder, schöner kann Weihnachten nicht sein. 

Weihnachtskonzert - Paldauer 2017 Eisenstadt 

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