Dr. Wolfgang Weisgram

Fußballbuch des Jahres 2012 nominiert

Der historische Roman „Im Inneren der Haut“ unter den 12 besten Fußballbüchern 2012

Die Deutsche Akademie für Fußballkultur verleiht seit 7 Jahren die Auszeichnung „Fußballbuch des Jahres“.
Auf der Liste der heuer Nominierten befindet sich auch Wolfgang Weisgrams historischer Roman „Im Inneren der Haut“ über die Fußballerlegende Matthias Sindelar.

Die Jury setzt sich aus elf führenden deutschen Sport- und Kulturjournalisten sowie dem Ex-Trainer Hans Meyer zusammen, die jeweils ihren persönlichen Favoriten nominierten.
Wolfgang Weisgrams Roman wurde von Matti Lieske, Sportchef der Berliner taz, auf die Liste der besten 12 gesetzt.

Die Entscheidung über den Preisträger beim „Fußballbuch des Jahres 2012" soll die Jury bis Mitte August treffen.
Die Auszeichnung dotiert mit 5.000 €, gestiftet vom Akademie-Hauptsponsor easyCredit, erhielten erhielten 2006 Jorge Valdano für "Über Fußball", 2007 Ronny Blaschke für „Im Schatten des Spiels“, 2008 Christoph Ruf für „Ist doch ein geiler Verein“, 2009 Péter Esterházy für „Keine Kunst“, 2010 Christoph Biermann für „Die Fußball-Matrix“ und 2011 Dietrich Schulze-Marmeling für „Der FC Bayern und seine Juden“.

Informationen zu der Auszeichnung und eine Shortlist aller 12 nominierten Titel finden Sie unter
http://www.fussball-kultur.org/fussball-kulturpreis/fussballbuch-2012/nominierte.html


Der Autor: Wolfgang Weisgram, (Jg. 1957) lebt in Marz im Burgenland,
ist Journalist bei der Wiener Tageszeitung DER STANDARD und Autor zahlreicher Bücher.
Einige davon beschäftigen sich mit großen Gestalten der österreichischen Fußballgeschichte: Hugo Meisl (Ein rundes Leben, 2005),
Matthias Sindelar (Im Inneren der Haut, 2006, Taschenbuchausgabe 2011).
Auch dem berühmtesten Moment der Fußballgeschichte widmete er ein Büchlein:
MarcosEinSatz oder der lange Augenblick, in dem Zinédine Zidane etwas kurz anbgebunden war, 2007


Das Buch: Der biographische Roman zeichnet Sindelars Leben nach, das sich sozusagen mit Haut und Haaren dem Innerdem des Fußballs verschrieben hat.
Die Zeit und ihre Zudringlichkeit – vom Wiener Nachkriegselend bis zur europäischen Zwischenkriegsidiotie – hat aber das beinahe eremitische Leben unmöglich gemacht. Während Sindelar und seine Mitspieler den Fußball zu einer Kunstform verfeinerten, explodierte das Außerdem zur Tragödie. Und Sindelars erster Versuch, aus der Innenwelt des Balles in die Normalität eines x-beliebigen Lebens zu entkommen, scheiterte fulminant. Seine Existenz als Kaffeesieder lag im Schatten der „Arisierung“, sein erster Versuch, das Leben mit einer Frau zu teilen, endete mit dem Tod, der rätselhaft genug war, um seinerseits ein Symbol zu werden und so das Symbol Sindelar – Österreichs erster Österreicher – zu einer bis heute gültigen Form abzurunden.
Der Roman ist 2006 im egoth Verlag als Hardcover erschienen und wurde 2011 als Softcover neu aufgelegt:
440 Seiten, 14 x 21 cm, schwarz-weiß bebildert
Erscheinungstermin: 10.11.2011
ISBN: 978-3-902480-74-3
Preis: € 14,90

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