Diskussionsveranstaltung Bgld Bauernbund in Marz

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Die Nummer zwei der ÖVP-Bundesliste für die EU-Wahl, die Kärntnerin Elisabeth Köstinger, hat am Mittwoch das Burgenland besucht. Köstinger ist die Spitzenkandidatin des Bauernbundes. Der bäuerliche Familienbetrieb stehe im Zentrum ihrer Politik, betonte sie.

Elisabeth Köstinger (* 22. November 1978 in Wolfsberg) ist eine österreichische Politikerin der ÖVP und Abgeordnete zum Europäischen Parlament. Darüber hinaus ist sie Vizepräsidentin des Österreichischen Bauernbundes und Präsidentin von 'wald.zeit Österreich - Plattform für Waldkommunikation'.

Die Bauern bräuchten eine starke Stimme in Europa, weil die EU-Budgettöpfe auch einen wesentlichen Anteil an ihrem Einkommen hätten  mit diesem Argument werben Agrarlandesrat Andreas Liegenfeld (ÖVP), Bauernbund-Landesobmann Nikolaus Berlakovich und Landwirtschaftskammerpräsident Franz Stefan Hautzinger um Stimmen für Köstinger. Die Kärntnerin ist seit 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments.

Harte Verhandlungen

Skeptikern, die meinen, dass die österreichischen EU-Abgeordneten in Brüssel nichts zu sagen hätten, hält Köstinger entgegen: „Durch den Vertrag von Lissabon ist das Europaparlament in die Mitentscheidung gekommen, das heißt wir sitzen bis zum Schluss am Verhandlungstisch und haben da massiv Einfluss. Das beste Beispiel ist die Saatgutverordnung, die eben auch auf meine Initiative hin vom Europaparlament abgelehnt worden ist.“

Debatte: EU-Wahl als Stimmungstest?

Die derzeit laufenden Verhandlungen über das Transatlantische Freihandelsabkommen mit den USA sind eine entscheidende Weichenstellung für die nächsten Jahre. Aktuell hat REWE-Chef Frank Hensel Befürchtungen geäußert, dass dadurch künftig die hohe Qualität der Lebensmittel in Österreich gefährdet sein könnte, wenn Umwelt- und Sozialstandards gesenkt werden. Köstinger sieht hier die EU-Abgeordneten gefordert und betonte, dass das Freihandelsabkommen ohne Zustimmung des EU-Parlaments nicht in Kraft treten könne

 

 

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